Niederkalbacher Club-Serenade
|
von Emil Möller
Im Sportgeschichtsbuch steht geschrieben: |
|
Und alles spreizt die Ohren.
Er war allein und so verloren. Im ganzen weiten Fuldaer Lande, man damals nur B o r u s s i a kannte. |
|
So ist seit neunzehnhundertsieben
Der C l u b, der zweite, stolz geblieben. Vom runden Leder hier im Lande, er war getauft, er wuchs und rannte. |
|
Bald munter über manchen Rasen,
er musste manchmal Federn lassen. Und manchmal wieder war er Sieger, Doch heute ists ein alter Krieger. |
|
Der manchen Sturm und Stoß bestanden,
dann kam der Krieg in deutsche Landen. Der C l u b ein Nickerchen wohl machte, doch fünfundvierzig dann erwachte. |
|
Und fing mit K r a c k an neu zu leben,
da konnt der Fachmann was erleben. Wer nie das Leder noch gestoßen, trat im Verbandsspiel an mit Großen. |
|
In Klasse B mit Ach und Krachen,
warn unsere Spiele nur zu machen. Mal ging es rauf, meist ging es runter, doch da geschah das große Wunder. |
|
Denn Vater G u n d e r m a n n, der Milde,
der hatte was mit uns im Schilde. Und bei der zwoten Serie es passierte, dass er zum 3. Platz uns führte. |
|
Und neunzehnhundertachtundvierzig,
da tuts den Schlag, und jeder irrt sich: Ihr habt es alle schon vernommen, Der C l u b ist sehr, sehr stark im Kommen. |
|
Es kommt zum Stieg ob Auf, ob Nieder
Weiß keiner. S ist wie immer wieder: Die Letzten werden Erste spielen, Tabellenerste fielen, fielen. |
|
Wer klug ist, hält sich in der Mitte,
und bleibet der immer weise Dritte. Der lacht, wenn sich die anderen schlagen. Wer steigt, dem geht es an den Kragen. |
|
So gehn wir in die nächste Runde.
Das Glück sei stets mit uns im Bunde. Das Glück geht rund, rund sind die Bälle, bei uns gehts rund auf alle Fälle. |
|
|
